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Wenn der Finger den Schlüssel ersetzt


Das Verfahren funktioniert relativ einfach: Ein Sensor oder eine Kamera nimmt zunächst das biometrische Merkmal des Nutzers auf und erstellt ein Muster. Dieses wird dann in einen binären Code umgewandelt und gespeichert. Ab sofort kann der so Befugte den optischen Scanner als Türöffner benutzen. Der elektronische Torhüter vergleicht das biometrische Merkmal mit dem vorliegenden Muster. Stimmen diese überein, schaltet der Relaiskontakt – der gesicherte Zugangsbereich öffnet sich. Ohne korrekten Code vom Fingerabdruck wird der Einlass verwehrt. Soll während des Urlaubs beispielsweise ein Nachbar Zutritt erhalten, kann schnell der neue Fingerabdruck aufgenommen und hinterher wieder gelöscht werden.

Die Sicherheit hängt stark von der Anzahl der erfassten Merkmale ab, betont Immowelt.de. Mehr erfasste Merkmale bedeuten auch mehr Sicherheit. Bei vielen gängigen Modellen müssen mehr als 16 Fingerabdrucksmerkmale mit dem Muster übereinstimmen. Fingerabdrücke, die unfreiwillig irgendwo hinterlassen werden, reichen daher nicht aus, um den Türöffner zu überlisten, berichtet Immowelt.de. Zusätzlich sollte unbedingt auf Vandalismus-Sicherheit der Systeme geachtet werden.

Quelle: Immowelt-Redaktion vom: Donnerstag, 20. Dezember 2007